A former Israeli lecturer has said the entity depends on wars for its existence, warning that the hostility only invites disaster for Tel Aviv. It is only constant confrontations and standoffs which keep the Israeli society from falling apart, said Ilan Pappe, who used to work as a senior lecturer at the University of Haifa in northern Israel. He also said that the current Israeli government is the result of a colonialist movement. Colonialists, who did not have a country anywhere across the world, were obliged to remain here. The Israeli regime, therefore, is constantly seeking to ignite new wars; against Lebanon and maybe soon against Iran, but future wars would not succeed and would instead lead the entity into disaster, he added, speaking to the German daily junge Welt last month.
junge Welt: Ein Staat des Dialogs. Die israelische Gesellschaft ist alles andere als homogen. [...] In der israelischen Gesellschaft gibt es keine Solidarität. Es herrscht Kapitalismus pur. Für gesellschaftlichen Zusammenhalt sorgen lediglich die permanenten Konflikte, in denen sich das Land befindet. Deshalb zettelt das Regime ständig neue Kriege an. Gegen den Libanon und vielleicht bald gegen den Iran. Doch die künftigen Kriege werden keine erfolgreichen sein, sondern das Land in die Katastrophe führen.
[...] Aber noch einmal: Die israelische Gesellschaft ist nicht homogen. Im übrigen gibt es bei uns den einen Staat bereits – in Form eines Apartheidstaates. Und es ist wahrscheinlich leichter, einen Regimewechsel in einem Staat durchzuführen, als zwei Staaten zu schaffen. Es wird schwieriger werden als in Südafrika, und es wird auch nicht gleich im ersten Anlauf gelingen. Aber ich glaube nicht, daß das an der Geschlossenheit der israelischen Gesellschaft liegt. Es ist die Vorstellung, sich ständig im Krieg zu befinden, welche die Gesellschaft so geschlossen erscheinen läßt.